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13. Mai 2016 - 12:47

2015 war ein gutes Geschäftsjahr

Das Baselbiet blieb im Jahr 2015 glücklicherweise von grossen Elementarereignissen verschont. Der Gewinn in der Höhe von 28 Millionen Franken wurde vollumfänglich den Schadendeckungsreserven und Garantieverpflichtungen zugewiesen. Die Baselland-schaftliche Gebäudeversicherung bleibt damit solide finanziert und kann ihren finanziel-len Verpflichtungen jederzeit nachkommen. Die prioritären Ziele sind weiterhin stabile Prämien und tiefe Verwaltungskosten.

Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung wird auch in Zukunft ihre Anlagestrategie auf-grund der guten Erfahrungen beibehalten. Bereits seit Jahren werden die Reserven jeweils rund zur Hälfte in Finanzanlagen und Immobilien-Direktanlagen im Kanton Basel-Landschaft investiert. Diese Diversifizierung ermöglicht es, negative Entwicklungen an den Finanzmärkten – wie es auch im vergangenen Jahr wieder der Fall war – aufzufangen. Weiter profitiert insbesondere das Baselbieter Gewerbe direkt von unseren Investitionen im Immobilienbereich.

Nicht auf das Glück verlassen

Die positiven Jahre ohne Grossschadenereignisse lassen schnell vergessen, welche Schäden Hochwasser, Sturm, Gewitter oder Hagel anrichten können. Als Beispiele seien hier die durch das Hochwasserereignis im Laufental oder durch den Sturm Lothar geprägten Jahre mit Scha-denkosten von jeweils weit über 40 Millionen Franken erwähnt.

Analog dem Erfolgsmodell „Brandschutz“, welches auf eindrückliche Weise zeigt, wie Schäden mit präventiven Massnahmen reduziert werden können, soll dieses Prinzip nun auch im Ele-mentarschadenbereich angewandt werden.

Mit dem neuen Gesetz über die Brand- und Elementarschadenprävention im Kanton Basel-Landschaft, das per 1. Januar 2017 in Kraft treten soll, wird dies ermöglicht. Nach Abschluss der Vernehmlassung hat der Regierungsrat die Vorlage im vergangenen Herbst mit dem Ge-setzesvorschlag zuhanden des Landrats verabschiedet.

Bei baubewilligungspflichtigen Neu- oder Umbauten könnten somit wirtschaftliche und verhältnismässige Auflagen erlassen werden. Ebenfalls hätte die Basellandschaftliche Gebäudever-sicherung die Möglichkeit, Beiträge an freiwillige Präventionsmassnahmen zu leisten, was heute – infolge fehlender Gesetzesgrundlagen – nicht möglich ist. Das Ziel soll sein, auch in Zukunft das Prämienniveau stabil zu halten und die Solidarität unter den Versicherten zu wahren.

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